Saturday, 20. march 2010 6 20 /03 /März /2010 11:12
...........................................und ich kann nichts dagegen tun,dabei habe ich doch erfolgreich eine Therapie abgeschlossen.

Nun erst einmal schnell ein paar Zeilen wie es dazu kam.

Vor ein paar Tagen war ich wieder mal im Internet unterwegs und schaute nicht schlecht, da hat mich doch mein Stiefbruder, wir haben uns über dreißig Jahre nicht gesehen oder gesprochen, gefunden.Natürlich war ich neugierig wie es ihm so ergangen ist und telefonierten sehr lange mit einander.Er hat mir noch Dinge erzählt die ich nicht wusste oder nicht wahr haben wollte.Das ging ja eigentlich noch,aber ich fragte nach der Telefonnummer seiner Schwester und mit ihr habe ich gestern telefoniert,seit dem stehe ich neben mir und alles ist so ganz nah und ich habe eine Wut auf mich selber.

Aber erst einmal schreibe ich euch etwas damit ihr mioch verstehen könnt.

In meinem Blog Tagebuch- Meine Geschichte steht ja vieles,aber dann doch viel zu wenig.

Der Missbrauch meines oder besser gesagt unseren Stiefvaters war damals bekannt,ich wusste nicht das meine Stiefschwester alles mit angesehen hatte, sie hat sich schlafend gestellt und ich könnt jetzt mit dem Wissen kotzen so übel ist mir,weil wir wenn jeder geredet hätte ihn hätten ins Gefängniss bringen können,aber nein jeder hat es mit sich selbst ausgemacht und am Ende leiden alle heute so unter dieser Situation.

Sie hat mit ihren acht Jahren,denn ich war ja elf als er mich entjungfert hat, alles gesehen und sich schlafend gestellt,sie wusste nicht was da geschah, aber eins wusste sie es war nicht richtig,denn sie hörte mich nach dieser Aktion weinen,nur hat sie es mir nie erzählt,ich weiß es erst seit gestern.

Ihre Mutter wusste davon und hat mich deswegen gehasst, nur darum habe ich von ihr immer Schläge bekommen,das wiederum wusste meine Stiefschwester nicht und das unser Stiefvater ihren Bruder fast erwürgt und mit dem Schraubenzieher auf ihn eingestochen hat wusste ich wiederum nicht.

Das Schwein saß in U-Haft, aber er war ja Genosse und keiner weiß warum er entlassen wurde,all diese Dinge in meinem Kopf und ich könnt nur noch heulen.

Ich weiß ich kann nichts ändern, es ist geschehen und wir haben alle unser Leben mehr oder weniger gemeistert, aber man hätte sich vieles ersparen können und vielleicht wäre ich dann eine bessere liebevollere Mutter geworden, wer weiß.

Selbst jetzt kann ich keine Nähe lange ertragen,obwohl ich Geborgenheit und Nähe suche,aber wenn ich sie dann bekomme wird es mir zu viel.

Nun habe ich auch noch meine Jugendliebe,er wohnte damals mit in unserem Haus und weiß viel über mich, gefunden, aber er wohnt so weit weg. Wir teleonieren und haben beide den Wunsch uns wieder zu sehen, er vielleicht etwas mehr als ich, aber ich habe auch Angst davor.


Jetzt frage ich mich,waren die Therapiene die ich alle gemacht habe völlig umsonst oder bekomme ich das wieder hin.

Ich habe mir vorgenommen so schnell wie möglich in diese Stadt zu fahren und meine Stiefgeschwister zu treffen,kann nur hoffen das dann alles wieder so wird wie es vor ein paar Tagen noch war.

Übrigens sind der Stiefvater und meine Stiefmutter schon tot,würde er noch leben,ich glaube da hätte ich jetzt den Mut vor ihn zu treten und ihn alles ins Gesicht zu schreien,aber so ist es besser,ich würde vielleicht unüberlegt handeln und mich strafbar machen.

So jetzt ist es von der Seele,es geht wieder,was das ausmacht wenn man sich alles von der Seele schreiben kann.

In diesem Sinne bis die Tage.................lya-geschminkt1.jpg
von Wölfin - veröffentlicht in: weblog-Meine Lebensgeschichte
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Sunday, 6. september 2009 7 06 /09 /Sept. /2009 14:55
Der Umzug in die neue Wohnung ging reibungslos von statten,war ja nur zwei Straßen weiter und die Kollegen meines Mannes sowie die Männer meiner Kolleginnen packten mit an.
Ich war zwar zerstritten mit meiner Schwiegermutter,aber sie kochte das Essen für die fleißigen Helfer und die Kids.
Endlich frei dachte ich,nicht mehr an der Wohnungstür der Schwiegereltern vorbei schleichen,weil man sich wieder mal nicht ersehen konnte.
Die Jüngste meiner Kinder kränkelte und ich kümmerte mich um sie,die Männer hatten alles gut im Griff.
Am Abend war alles vollbracht und geschafft saßen wir im Wohnzimmer und freuten uns auf einen neuen Lebensabschnitt.Nur die jüngste fühlte sich nicht wohl und weinte,sie wollte nach Hause und begriff mit ihren knapp drei Jahren noch nicht das es ihre neue Heimat ist.
Mein Sohn hatte sein eigenes Zimmer,das Zimmer der Großen war noch renovierungsbedürftigt,aber sie schlief mit ihrer Schwester,das Püppchen zusammen im Zimmer,die Kleine blieb im Elternschlafzimmer,bis sie sich an die neue Situation gewöhnt hat.
Es waren noch Sommerferien,ich hatte noch Urlaub und so hatten wir Zeit um Ordnung in die neue Wohnung zu bringen.
Die alte Wohnung musste noch besenrein übergeben werden,aber das war nicht viel Arbeit.

Die Sommerferien waren zu Ende,die Große kam in die vierte Klasse und ich hoffte auf ein schönes ruhiges Familienleben,wo wir jetzt so viel Platz hatten und die Schwiegereltern nicht ganz so nah waren.

Die Wochen vergingen und die Unruhen auf den Straßen,meistens Montags nahm ich nicht wirklich wahr.Uns wurde verboten auf die Montagsdemos zu gehen und da ich vier Kinder hatte kam das für mich so oder so nicht in Frage,denn ich hatte ja Verantwortung.
1.11.1989 meine Große wurde zehn und wünschte sich ein Klappfahrrad,das bekam sie auch,da die Großeltern Geld dazu gaben,es war zu teuer für uns.Sie freute sich über dieses Geschenk,Freunde durfte sie auch zur Feier einladen.
Ich saß in der Küche und verschwand mit meinen Gedanken in das Jahr 1979,zehn Jahre sind vergangen und ich hatte nun schon vier Kinder,das waren genug und ich wollte für alle eine gute Mutter sein oder mein Bestes geben.
Der Geburtstag ging zu Ende und beim Toben ging ein Bett zu Bruch,nun musste die Große auf der Matratze schlafen bis ich ein neues Bett aufgetrieben habe,denn einfach mal ein neues kaufen ging gar nicht.

In meinem Betrieb habe ich dann nach gefragt,es machte die Runde das ich ein Bett brauchte,es dauerte nicht lange da kam schon ein Kollege und bot mir eins an.Ich nahm es dankend an.

Die Wochen vergingen die Mauer fiel und alles wurde anders.
Die Probleme in der Schule wurden nicht weniger,meine Tochter hatte es schwer mit dem lernen obwohl sie jetzt die nötige Ruhe zum lernen hatte stand sie auf der Kippe.Ich hoffte das der Knoten noch bei ihr platzt.

Das erste Weihnachten in der neuen Wohnung,im Erker stand der Tannenbaum,es sah super schön aus.
Die Weihnachtsgeschenke fielen dieses Jahr anders aus,denn es gab viel mehr zu kaufen und die beiden Großen hatten nur einen Wunsch ein Radio mit Doppelkassettendeck und das noch mit Lichtorgel,das war was für sie.
Der Große war vom 23.11. bis 22.12. zur Erholungskur in Boltenhagen und wir fuhren mit drei Kindern nach Westberlin um unser Begrüßungsgeld zu holen,oh wie peinlich war mir das,aber für die Kids war es super schön.Ich freute mich auf das Weihnachtsfest,die Bunten Teller waren gefüllt wie noch nie zuvor,es war eine Freude.Was wollte ich mehr,eine neue Wohnung,jetzt weiß ich auch warum das so schnell ging,die Mauer ist gefallen,das Leben konnte beginnen,oder?
von Wölfin - veröffentlicht in: Tagebuch-Meine Geschichte - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Wednesday, 15. july 2009 3 15 /07 /Juli /2009 17:41
.........................waren schwer,meine Tochter war stur und wollte sich nicht helfen lassen.Warum hat das damals bei meinen Geschwistern funktioniert,mit denen konnte ich üben und es hat auch noch Spaß gemacht,aber mit ihr war ich mit meinem Latain am Ende.Es wird auch daran gelegen haben das wir so beengt wohnten und ich hatte zu wenig Zeit und Geduld mich fürsorglich wie man es von einer Mutter erwartet zu kümmern.
Sie hatte zu dem noch eine rege Phantasie und versuchte die tollsten Geschichten in der Schule zu verbreiten,sie wollte Aufmerksamkeit,das merkte ich nicht.
Eines Tages kam sie aus der Schule mit dem Vermerk imHausaufgabenheft :"Grundrechenarten üben!" Nun gut,ich las dies und meinte zu ihr:"Da musst du üben und kannst nicht runter gehen"Wir saßen am Wohnzimmertisch und ich versuchte mit der Kleinen auf dem Schoß ihr zu helfen,sie begriff es nicht und ich hatte keine Geduld mehr.Kurz dachte ich jetzt hat sies begriffen,aber fünf Minuten später,kam nichts mehr und sie schaute mich an als ob sie 10+10 das erste mal hörte.
Ich ließ sie dann doch noch runter zum spielen,brachte ja eh nichts.
Am nächsten Tag dann der Schock,ich stand kurz vor sechs auf,meine Große nicht mehr zu Hause und dabei hatte ich sie aus dem Hort genommen,da ich ja zu Hause war.Als sie am Mittag nicht aus der Schule nach Hause kam ging los um sie aus der Schule zu holen.Sie war doch tatsächlich in den Hort gegangen,ich holte sie da raus und mir wurde gesagt,das sie in den Hort muss,weil ich das so will.Ich hätte vor Wut platzen wollen,aber riss mich zusammen,ich nahm sie mit nach Hause und schimpfte fürchterlich,die Kleinen heulten,die Große grinste mich an und ich stand da wie blöd und verstand nichts mehr.

Es dauerte nicht lange da klingelte es an der Tür und draußen standen die Klassenlehrerin,die Hortnerin und die Pionierleiterin,ich war perplex,aber lies sie eintreten.
Was ich dann zu hören bekam zog mir den Boden unter den Füßen weg,die drei meinten erst einmal die Große aus dem Wohnzimmer zu schicken,okay ich schickte sie zur Oma eine Etage tiefer.
Dann wurde zu mir gesagt,das sie das Jugendamt einschalten müssten,weil ich meine Tochter geprügelt haben sollte nach dem Eintrag im Hausaufgabenheft,ich war von den Socken und holte das Kind von der Oma hoch.Sie muste nun Farbe bekennen und erzählte das sie das Hämatom am Oberschenkel vom Sportunterricht hatte,sie heulte und versprach nicht mehr zu lügen.Auch das ich sie vor sechs Uhr aus dem Haus,ohne Frühstück schicken würde musste sie als Lüge zugeben.Ich war für den Moment aus der Sache raus,aber ich war unendlich geschockt und traurig,das mein eigenes Kind mich so als Bösewicht hinstellte.
Statt mir Gedanken darüber zu machen wie ich dam Kind helfen konnte,schimpfte ich nur und schickte sie zu ihrem Opa,na da konnte ich mir erst etwas anhören und wieder kam ich mir vor die Schwester von meinem eigenen Kind zu sein.
Von nun an traf ich mich regelmäßig mit der Lehrerin und wir sprachen über das Kind und sie log weiter,aber es waren kleinere Lügen,die mich aber unendlich aufregten,denn wenn ich eins hasste dann war es bewusst angelogen zu werden.

War ich da besser,nein Unsere Ehe bestand doch nur aus einer einzigen Lüge

1989 sollte mein Sohn eingeschult werden,aber daraus wurde nichts,denn er wurde zurück gestellt,da er zur Erholungskur musste um stabil für die Schule zu sein.
Also musste ich meinen Sohn trösten,denn er fand es überhaupt nicht toll noch ein Jahr in den Kindergarten gehen zu müssen.
Ich war ja froh über diese Entscheidung des Schularztes,so konnten wir in aller Ruhe in die größere Wohnung ziehen und standen nicht noch unter diesem Druck der Einschulung.
von Wölfin - veröffentlicht in: Tagebuch-Meine Geschichte - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Tuesday, 14. july 2009 2 14 /07 /Juli /2009 08:10
... .............................vier Kinder und zwei Erwachsene in einer viel zu kleinen Wohnung,da lagen die Nerven oft blank.
Meine Große ist mittlerweile schon sieben Jahre und in der Schule läuft es nicht so wie es sein sollte,ich kam nicht klar mit allem allein.Ja stimmt ich war verheiratet und er half auch,holte den Jungen vom Kindergarten ab und kochte gern.
Nur das ganze drum herum,das Baby stillen muss ich ja allein tun,das Püppchen war auch erst Ein jahr und sieben Monate und der Junge kränkelte noch oft.
Zum Arzt huschen das Kind stillen was dem Püppchen gar nicht gefiel und mit der Großen Hausaufgaben machen oder lernen,zu den Elternabenden gehen und dann keine Rückzugsmöglichkeiten,da war ich schon oft sehr gereizt und mit meinen Kräften am Ende.Das Babyjahr (anderthalb) musste ich durchhalten,dann konnte ich wieder arbeiten gehen,denn das fehlte mir sehr.Ich verstand mich mit meinen Arbeitskolleginnen sehr gut und es war auf Arbeit echt für mich entspannend obwohl wir unter Leistungsdruck standen.
Meiner Schwiegermutter gefiel die Ordnung in meiner Wohnung nicht,aber wie sollte man eine ca 40 m² kleine Wohnung mit sechs Personen in Ordnung halten,es war sehr schwer und teilweise hatte ich keine Lust oder Zeit dazu.Für die Kinder war es auch nicht leicht und deshalb wollte ich eigentlich unser Püppchen in die Kindereinrichtung geben,aber da habe ich die Rechnung ohne die Kleine gemacht,sie war Krippenuntauglich.
Es war wieder eine stressige Nacht die hinter uns lag,ich stand aller drei Stunden auf um zu stillen,machte mir ja sehr viel Freude,störte mich weniger,aber mein Mann konnte nicht wirklich gut schlafen und war oft übermüdet auf Arbeit gegangen,ich war auch nervös und als ich dann morgens nur noch mit dem Baby und den Püppchen.....sie sah aber auch wie eine Puppe aus.....große Kulleraugen und die Löckchen,einfach süß,also nenne ich hier mein drittes Kind Püppchen.
Dem Püppchen gefiel das überhaupt nicht wenn ich ihre kleine Schwester stillte,weil ich für sie nicht parat sein konnte und zack hatte das Baby eine Ohrfeige von ihr bekommen,das stillen konnte ich erst einmal vergessen.Ich schrie und alles heulte,damals verstand ich doch mein Püppchen nicht und war sehr oft am meckern,ja welchem Kind gefällt das,stimmt keinen.
Ich war sehr froh wenn die Schwiegermutter von Arbeit kam und mir das Püppchen abnahm,fiel ihr ja natürlich nicht schwer,denn es war ihr Liebling.
Die kleine war nun  immer am weinen wenn sie nur die Stimme von ihrer Schwester hörte und ich war am meckern,wie sollte so auch Ruhe rein kommen.Noch drei Jahre mussten wir in dieser kleinen Wohnung ausharren,denn jeder Besuch auf dem Wohnungsamt war eine Totur,wurde mir doch immer an den Kopf geworfen was ich mir so viele Kinder anschaffe,wenn ich so eine kleine Wohnung habe,am Boden zerstört bin ich dann immer wieder nach Hause gegangen.
Den Kontakt zu meinem Stiefvater hielt ich auf Drängen meines Mannes auch,er meinte ja die Kinder bräuchetn ihren Opa,er wusste ja nichts von meinem Geheimnis.Ich war auch froh das er auch meine Großen,also seine Kinder nahm und ich dadurch etwas entlastet wurde.
Die Jahre vergingen und es spielte sich alles ein,die Jüngste ging jetzt auch in eine Kindereinrichtung und ich konnte endlich wieder arbeiten gehen,doch ich hatte es mir einfacher vorgestellt,oft rief der Kindergarten oder die Kindergrippe gleichzeitig auf Arbeit an um meine Kids zu holen weil sie krank waren.Meistens waren es die üblichen Kinderkrankheiten wie Windpocken,das hatten drei Kinder auf einmal bei mir und diese Zeit war heftig zumal die Jüngste mit den Windpocken anfing und erst nach ca 12 Wochen wieder fit war.Sie war allergisch gegen sämtliche Medikamente und musste alles so überstehen.Die schlimmste Zeit war als sie Nierenbeckenentzündung hatte und es viel zu spät erkannt wurde ohne Medikamente musste sie gesund werden und das war schwer.Sie hat auch heute noch ein chronisches Nierenleiden und muss vorsichtig sein.

Im August 1989 bekamen wir vom Wohnungsamt eine Wohnung zugewiesen,erst einmal zum anschauen,aber die war schön und hatte ein Bad und Innentoilette,ich konnte es nicht abwarten da einzuziehen.
Wir hatten in diesem Jahr das erste mal einen FDGB Ferienplatz in einem FDGB Ferienheim in Oberhof,darauf freute ich mich,aber leider zu früh,denn die Kleine wurde krank,da haben wir unseren Urlaub genutz und sind in die große Wohnung gezogen,da ahnte ich noch nicht das die Mauer bald fallen würde,wunderte mich nur das wir plötzlich eine Wohnung bekommen haben,dachte erst das lag daran das ich nicht zur Wahl gegangen bin.Als die Beamten vor meiner Tür standen warum ich noch nicht im Wahllokal war,bin ich ausgetickt,sagte nur schaut euch die Wohnung an und mit wie vielen Personen wir hier haußen müssen,dann zogen sie von Dannen.
Etwas später bekamen wir den Bescheid für die große Wohnung.
Der Umzug stand bevor!!!!
von Wölfin - veröffentlicht in: Tagebuch-Meine Geschichte - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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Monday, 13. july 2009 1 13 /07 /Juli /2009 14:48
.....................und aus dieser Sache kam ich nicht wieder raus,denn der Abbruch ist noch kein halbes Jahr her.
Ich freundete mich notgedrungen mit der Situation an,obwohl ich nach der Babypause so gerne wieder arbeiten gehen wollte und nun glaubten alle,ich schaffe mir nur Kinder an um nicht arbeiten zu müssen,wenn die wüssten.

Ich erzählte meinem Mann von der Schwangerschaft und er war begeistert,okay dachte ich,wenn es ein Junge wird würde ich mich auch drüber freuen.Nun gut ich begab mich mal wieder in des Schicksals Hände.
Es war Sommer ich war im fünften Monat schwanger und kam mir auch schon ziemlich dick vor,obwohl ich brachte ja auch ohne Baby im Bauch 95 Kilo auf die Waage,es fiel also kaum auf.
Die Vorbereitungen für den Schulanfang liefen und ich kam mir so unendlich alt vor,jetzt wo  mein Kind bald in die Schule kam.
Ich freute mich richtig auf die Aufgabe mit ihr zu üben,kannte ich es doch noch von meinen Geschwistern,auch wenn ich es damals als anstrengend empfand ihnen das Einmaleins und lesen beizubringen,aber es war auch angenehm und ich war stolz auf den Erfolg.

Ich kann mich komischerweiße an ihre Einschulung nur ganz wage erinnern,ich weiß nur es war eisig kalt,denn die kleine hatte eine Wollmütze auf.Mir ging es auch nicht wirklich gut im September,denn im November sollte mein viertes Kind auf die Welt kommen und ich wusste immer noch nicht was es wird.Ich hatte nur einen Jungennamen parat,es wird schon ein Junge redete ich mir ein.
Meine Große war nun ein Schulkind und war stolz wie Oskar,aber mit ihr zu üben gestaltete sich als schwieriger als gedacht.Ich verlor viel zu schnell die Geduld und war daruaf wahrhaftig nicht stolz.Oft quältem mich Gewissensbisse und ich wollte am nächsten Tag ruhiger an diese Aufgabe gehen.
Widererwarten gestaltete sich meine Schwangerschaft zum Problem und ich musste Ende Oktober stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden.Ich hatte plötzlich Angst um das Ungeborene und noch mehr Angst zu sterben,denn meine Mutter starb an der Geburt meines Jüngsten Bruders.

Mein  götter Gatte kümmerte sich rührend um die Kinder und den Haushalt,brauchte mir diesbezüglich also keine Sorgen machen,aber er kam immer öfter betüdelt ins Krankenhaus und wieder traute ich mich nicht ihn direkt darauf anzu sprechen,ich nahm es hin.

Am 11.11. wollte man die Geburt einleiten,ja aber mein Kind wollte nicht und ich wusste immer noch nicht was es wird.Ich lag zwölf Stunden im Kraissaal bis man mich wieder auf Station schickte,denn der errechnete Geburtstermin war der 26.11................wieder warten,ich wollte doch nur nach Hause,machte mir doch ein wenig Sorgen um die anderen Kinder.

Am 14.11. dann wieder ein Versuch die Geburt künstlich einzuleiten und ich war ja schon Stammgast im Kraissaal,so das ich ein wenig bevorzugt behandelt wurde.Musik lief im Hintergrund,ich konnte beqem lieben und merkte schon das es heute klappen würde.Kurz bevor die starken Wehen begannen wollten die Schwestern und der Arzt Schichtübergabe machen und mich ganz allein da liegen lassen,nein das ließ ich nicht zu,denn ich merkte doch das mein Baby gleich kommen würde.
Okay,der Schichtwechsel musste warten,denn der Arzt untersuchte mich und dann ging alles ganz schnell,ich saß halb bei der Geburt und schwups war das Kind da,ein Mädchen und im Hintergrund lief ein alter Schlager"Sindy,oh Sindy du musst nicht traurig sein" und so hieß dann auch mein Kind.Da ist sie
Das war überstanden,aber wie sollte es zu Hause weiter gehen,wir wohnten doch in einerkleinen 2einhalb Zimmerwohnung ohne Bad und die Toilette eine Treppe tiefer.
Da wollte ich doch so gern einen Jungen und dann sah ich die Kleine,ein ruhiges süßes Baby und ich liebte es mehr als ich bei den anderen gefühlt hatte.
20.11.86 ich durfte die Klinik endlich verlassen und jetzt wurde mein Leben so richtig anstrengend,aber auch diese Hürde habe ich mehr schlecht als recht gemeistert.Ich hatte die Kleine die mich über machen Schmerz brachte,denn sie konnte ich stillen,als einzigste und das war so unbeschreiblich schön,das ich sehr oberflächlich und nicht mehr wachsam genug war als Mutter.

Ich hatte den Missbrauch verdrängt,es gab ihn nicht mehr.
von Wölfin - veröffentlicht in: Tagebuch-Meine Geschichte - Community: Befreiung des "Inneren" Kindes
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